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OsteoThek

Hier finden Sie laufend aktuelle Studien und Dokumente zur Evidenz der Osteopathie.

Inhaltsverzeichnis

Evidenzliste (Stand: Februar 2024)

Stellungnahme zum Entwurf eines MTD-Gesetzes 2024 (343/ME)

Rechtsgutachten zur Frage der Schaffung eines neuen Gesundheitsberufs der
„Osteopath*innen“ (2023)

HTA Austria: Was bei osteopathischen Leistungen in Österreich zu berücksichtigen ist (2022)

MedUni Graz: Studie zur „Wirksamkeit und Sicherheit osteopathischer Behandlungen“


Evidenzliste (Stand: Februar 2024)

Stellungnahme zum Entwurf eines MTD-Gesetzes 2024 (343/ME)

ZUSAMMENFASSUNG
- Der Osteopathie-Tätigkeitsvorbeihalt zugunsten von Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen ist unverhältnismäßig, insbesondere
gemäß Art. 59/3 RL 2005/36/EG, und damit EU-rechtswidrig.
- Der Republik Österreich drohen - nach dem Vertragsverletzungsverfahren Nr. 2021/2205 -, neue Vertragsverletzungsverfahren
insbesondere durch Beschwerden von abgewiesenen Osteopath:innen aus dem EU-Ausland bei der EU-Kommission.
- Durch das Beibehalten des Osteopathie-Tätigkeitsvorbehalts, d.h. den Ausschluss von Osteopath:innen aus dem EUAusland,
wird der Personalengpass im Gesundheitssystem weiter verschärft.
- Dabei kann jede zusätzliche Osteopath:in bis zu 270 Krankenstandstage pro Jahr einsparen.
- Außerdem werden in den ersten 5 Jahren hunderte Fachkräfte vom österreichischen Gesundheitssystem ausgeschlossen.
- Die Aufhebung des Osteopathie-Tätigkeitsvorbehalts ist für das österreichische Gesundheitssystem auf jeder Ebene ein
Nettogewinn.

Rechtsgutachten zur Frage der Schaffung eines neuen Gesundheitsberufs der
„Osteopath*innen“ (2023)

Univ.-Prof. MMag. Dr. Michaela Windischgrätz hat mit dem vorliegenden Gutachten aus rechtswissenschaftlicher Sicht die Frage beantwortet, ob die gesetzliche Implementierung eines neuen Gesundheitsberufes Osteopathie rechtlich zulässig ist.

Was bei osteopathischen Leistungen in Österreich zu berücksichtigen ist (2022)

Das AIHTA (Austrian Institute for Health Technology Assessment) hat die Wirksamkeit und Sicherheit osteopathischer Behandlungen in Bezug auf Schmerzen am Bewegungs- und Stützapparat untersucht. Darüber hinaus gibt der zweiteilige Bericht eine Übersicht über Ausbildungs- und Qualitätsanforderungen in zehn europäischen Ländern. Vor dem Hintergrund der Frage, ob die öffentliche Hand zukünftig für osteopathische Leistungen aufkommen soll, kommt die Studie zu folgendem Fazit: Eine gesetzliche Regelung und der Schutz der Berufsbezeichnung „Osteopath*in“ ist dringend erforderlich. Die Ausbildungs- und Qualitätskriterien müssen auf Basis vorhandener internationaler Standards für Österreich angepasst werden.


Anfang 2022 hat die OEGO eine Studie zur „Wirksamkeit und Sicherheit osteopathischer Behandlungen“ an der Medizinischen Universität in Graz in Auftrag gegeben. Unter der Leitung von Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch vom Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) wurde die „Systematic Overview of Review“-Studie durchgeführt, dessen Ergebnisse wir Ende August im Rahmen der PRAEVENIRE GESUNDHEITSTAGE ALPBACH 2022 präsentieren durften.

Evidenz der Osteopathie bestätigt

Die Evidenz der Osteopathie konnte in einigen Bereichen bestätigt werden:
- bei chronisch nicht-onkologischen Schmerzen: Schmerz + Funktionalität
- bei chronisch unspezifischen Kreuzschmerzen: Schmerz
- Kreuzschmerzen während Schwangerschaft: Schmerz + Funktionalität
- akuter Nackenschmerz: Schmerz
- bei Kindern: Frühgeborene Säuglinge: Verkürzung Krankenhausaufenthalt
Weitere Informationen sind im Abstract ersichtlich.


Links
1) Abstract des Endberichts
2) Link zur Pressemeldung

Medienberichte
Das Medieninteresse ist groß, u.a. Bericht vom ORF sowie folgend ein informativer Kurier-Artikel.
Wir danken für das große Interesse!